Werkstatt mit Perspektive: Teilhabe ermöglichen, Talente fördern, Arbeit vermitteln
Bei uns erlernen Sie neue Fähigkeiten, sammeln Erfahrungen in Praktika und werden von Jobcoaches begleitet. So entstehen echte Chancen: vom Arbeitsplatz in der Werkstatt bis zur Anstellung in einer Firma in der Region.
Für Angehörige und Betreuer bedeutet das: Verlässliche Begleitung und klare Perspektiven für die Zukunft.
Vorstellung der Arbeitsbereiche
Die Caritas Werkstätten St. Martin bieten viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten:
- Montage & Verpackung (Bauteile zusammensetzen, Etikettieren, Abzählen, Eintüten)
- Elektromontage & Kabelarbeiten (Kabel zusammenlöten)
- Holzverarbeitung (Sägen, Bohren, Schleifen, Montieren, Lackieren)
- Metallbearbeitung (CNC, Bohren, Fräsen, Drehen, Stanzen, Biegen, Nieten)
- Pulverbeschichtung (Metallteile mit Pulverfarbe maschinell beschichten)
- Tampondruck (Farbe mit Stempel auf Gegenstände maschinell auftragen)
- Anlagenpflege (Rasenmähen, Heckenschnitt, Laubentfernung, Pflege von Firmengeländen und öffentlichen Flächen wie den Friedhof Brilon)
- Lager (Ware zusammenstellen und für den Versand vorbereiten, Hubwagen oder Gabelstapler fahren)
- Küche (Speisen vorbereiten, Eindecken, Essensausgabe, Spülen)
- Verwaltung (Arbeiten am Empfang mit Besucher begrüßen und Telefonzentrale, Posteingang)
Förderbereiche - Arbeiten, Lernen, Leben
Auch Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen haben ein Recht auf Arbeit und Teilhabe. Darauf sind die Teams des Bereiches für Förderungen, Assistenz, Pflege, Unterstützung (kurz FAPU) der Werkstätten St. Martin spezialisiert.
- Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger unterstützen beim Arbeiten. Sie übernehmen bei Bedarf Pflege und Begleitung.
- Es gibt Angebote wie Bewegung, Spiel und Kreatives.
- Die Räume sind besonders ausgestattet: Snoezelen-Raum, Gymnastikraum, sowie Pflegebad mit Personenlifter und Pflegliegen
Im FAPU-Bereich wird auch der Übergang in den Ruhestand in Seniorengruppen vorbereitet:
- Neue Hobbys entdecken
- Den Tag ohne Arbeit gestalten
- Neue Menschen kennenlernen
Förderangebote und Qualifizierungen
Wir fördern jeden Beschäftigten individuell:
- Eingangsverfahren (3 Monate) - Fähigkeiten und Interessen werden ermittelt.
- Berufsbildungsbereich (BBB) (24 Monate) - Lernmodule in Holz, Metall, Lager, Hauswirtschaft, Montage, Anlagenpflege.
- Qualifizierungen: Führerschein für Trecker oder Gabelstapler, digitale Schulungen, Kulturtechniken (lesen, schreiben, rechnen).
Übergangsmanagement
Wir unterstützen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch:
- Praktika in Firmen der Region
- Außenarbeitsplätze mit enger Begleitung
- Bewerbungstraining und Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
- Jobcoaches begleiten Beschäftigte und Arbeitgeber
Für weitere Information bitte den Flyer Berufliche Bildung und Integration hier klicken.
Begleitende Angebote
- Sport und Entspannung (Reha-Sport, Schwimmen, Fußball, Snoezelen, Yoga)
- Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen, Uhr lesen)
- Mobilität (Wie fahre ich Bus und Bahn, Fahrrad-Sicherheitstraining)
- Hilfe und Sicherheit: Mediennutzung (Soziale Medien, Computer, Handy, Internet), Erste Hilfe, Arbeitssicherheit.
- Haushalten (Einkaufen, Kochen, Backen, Grillen, Ordnung und Hygiene, Einkaufen und Sparen)
- kreative und kulturelle Angebote (Handarbeiten und Handwerken, Ausflüge, Feste)
Für das aktuelle Programm der Begleitenden Angebote hier klicken.
Mitwirkung und Prävention
- Werkstattrat: Wird von allen Beschäftigen gewählt. Der Werkstattrat vertritt die Interessen aller Beschäftigten.
- Frauenbeauftragte: Wird von allen Frauen gewählt. Die Frauenbeauftragte setzt sich für die Rechte von Frauen ein.
- Angehörigenbeirat: Vertritt die Interessen der Familien und rechtlichen Betreuer.
- Präventionsmaßnahmen: Wie wir miteinander umgehen, steht in dem Verhaltenskodex in Leichter Sprache (bitte zum Lesen hier klicken). Was wir im Krisenfall tun, steht in dem Institutionelles Schutzkonzept gegen Gewalt und Missbrauch (bitte zum Lesen hier klicken). Wir haben klare Beschwerdewege.