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Stand: 07.10.2014

Pressemitteilung

„Gestärkt für den Alltag zwischen Pflege, Beruf und Erziehung“

Brilon / Bad Wildungen / Winterberg. Geschlossene Schulen, Kitas und Tagespflegen: Die Jüngeren und Älteren in unserer Gesellschaft mussten aufgrund der Corona-Epidemie sehr lange zuhause bleiben. Eine Ausnahmesituation, die auch die Menschen in der Mitte berührt: Eltern, die ihre Kinder erziehen oder ihre Angehörigen pflegen oder beides zusammen meistern. "Viele Menschen sind gestresst und erschöpft", weiß Heinz-Georg Eirund, Vorstand des Caritasverbandes Brilon, "Zum Glück können wir jetzt wieder konkrete Hilfe anbieten." Die Mutter-Kind-Kliniken St. Ursula in Winterberg und Talitha in Bad Wildungen liegen in Trägerschaft der Caritas Brilon. Mitte März mussten sie wegen Corona schließen. Jetzt steht der Neustart an. Die Hilfsangebote: Kuren für Mütter, Mütter und Kinder sowie für Frauen in Pflegeverantwortung.

Kurberatung
"Die Belastungsgrenzen sind bei vielen erreicht", sagt Monika Matuszak von der Kurberatungsstelle der Caritas Brilon. Sie hilft Mütter bei der Suche nach der passenden Rehabilitations- und Präventionseinrichtung. Zugleich arbeitet Monika Matuszak für das Projekt "Zeit und Erholung für pflegende Angehörige in Nordrhein-Westfalen - Kurberatung für pflegende Angehörige". Die Sozialpädagogin von der Caritas Brilon berät und begleitet also auch pflegende Angehörige, die eine Kur für ihre spezielle Lebenssituation suchen.  Eine Spezialisierung der Klinik St. Ursula in Winterberg gilt seit diesem Jahr auch den Kuren für Frauen in Pflegeverantwortung. "In der Kur finden pflegende Angehörige die nötige Ruhe und Erholung und erhalten professionelle Anleitung, gestärkt den Alltag zwischen Pflege, Beruf und Erziehung zu meistern", sagt Monika Matuszak.

Die Kliniken
Die Caritas-Kliniken St. Ursula in Winterberg und Talitha in Bad Wildungen mussten Mitte März mit Blick auf die Corona-Pandemie schließen. Jetzt steht die Wiedereröffnung an: Am 23. Juni wird die erste Mutter-Kind-Kur in St. Ursula angeboten, zwei Tage später startet die Mütterkur. In Talitha beginnt am 1. Juli die Mutter-Kind-Kur. "Wir haben unser inhaltliches Konzept sowie unsere Kurabläufe verantwortungsbewusst an die neue Situation angepasst", sagt Andrea Twardella, Klinikleiterin Talitha. Auch das Team von St. Ursula hat Schutz- und Hygienekonzepte verfasst und mit den Behörden abgestimmt. "Wir freuen uns auf die Frauen und Kinder und wir blicken zuversichtlich in die Zukunft", sagt Karin Krohn, Klinikleiterin St. Ursula. Zu den Schutzmaßnahmen gehören unter anderem ein Screening zum Kurbeginn oder die Minimierung der Kurplätze mit Blick auf den Mindestabstand. "Die Teams haben wirklich Großartiges geleistet, um den Frauen und Kindern einen bestmöglichen Weg in eine sichere Kur zu ermöglichen", betont Caritas-Vorstand Heinz-Georg Eirund.

Kontakt für Mütter und Frauen in Pflegeverantwortung
Montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr bietet Monika Matuszak von der Caritas Brilon die Kur- und Nachsorgeberatung sowie Unterstützung bei der Antragstellung an. Kontakt via Telefon 02961 971915 oder Mail m.matuszak@caritas-brilon.de  
Für Waldeck-Frankenberg berät Svenja Kretschmer vom Diakonischen Werk zu Mutter-Kind-Kuren, Mütter-Kuren oder Vater-Kind-Kuren. Kontakt via Telefon: 0151 61319189 oder Mail muettergenesung.dwwf@ekkw.de