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Stand: 07.10.2014

Pressemitteilung

Muttertag: Caritas ermutigt Betroffene, sich wegen einer Kur beraten zu lassen

Mutter hält ein Baby auf dem Arm während sie kochtDeutscher Caritasverband / Harald Oppitz, KNA

 Altkreis Brilon. Home-Office oder Kurzarbeit, Kinderbetreuung und soziale Isolation: Vor allem Mütter sind aufgrund der aktuellen Corona-Krise stark belastet. Zum Muttertag am kommenden Sonntag, 10. Mai, weist die Caritas deshalb auf die Arbeit der Beratungsstellen und Kliniken des Müttergenesungswerkes hin. Auch wenn die Kliniken aktuell geschlossen sind, läuft die Kurberatung weiter. Beim Caritasverband Brilon berät Monika Matuszak Mütter und Väter. "Nach der Corona-Krise stehen die Kliniken wieder bereit, um Betroffene mit einer dreiwöchigen Kur aufzufangen", sagt Verena Ising-Volmer, Geschäftsführerin der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung im Erzbistum Paderborn. "Wir möchten allen Müttern signalisieren: Wir lassen euch nicht allein."

Die aktuelle Corona-Krise sorgt dafür, dass vor allem alleinerziehende Mütter, die vielfach ohnehin bereits erschöpft sind, körperlich und psychisch noch schwerwiegender belastet werden. Für diese Betroffenen, die eine Kur dringend benötigten, sei die momentane Schließung der Mütterkliniken schwer zu verkraften. Die 24 Beratungsstellen bei den örtlichen Caritasverbänden im Erzbistum Paderborn seien aber telefonisch oder per E-Mail zu erreichen, sagt Verena Ising-Volmer. "Die Kurberatungsstellen stehen nach wie vor für alle Fragen zu den Kurmaßnahmen zur Verfügung, übrigens nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter und für pflegende Angehörige, die ebenfalls stark unter der Corona-Ausnahmesituation leiden."

Angst vor dem bürokratischen Aufwand müsse niemand haben. "Wir helfen von der ersten Fragestellung, ob man überhaupt kurbedürftig ist, bis hin zu Widersprüchen gegen Ablehnungen durch die Kassen", sagt Monika Matuszak von der Kurberatungsstelle der Caritas Brilon. Die Kosten einer Mutter-/Vater-Kind-Kur werden ebenso wie eine Mütter-/Väter-Kur oder eine Kur für pflegende Angehörige von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Allerdings hätten Familien mit geringem Einkommen teilweise Probleme, die Nebenkosten einer Kur, den Eigenanteil oder die Gepäckkosten aufbringen zu können. "Dabei helfen Sammlungsmittel des Müttergenesungswerkes, die über die Beratungsstellen der Caritas beantragt werden können", erklärt Monika Matuszak.

Info: Hilfe und Kuren in Zahlen

Im Bereich der katholischen Trägerverbände im Erzbistum Paderborn sind im Vorjahr mehr als 45.000 Euro gesammelt worden. Im vergangenen Jahr wurden in den 24 Beratungsstellen der Caritas im Erzbistum Paderborn rund 4000 Frauen und Männer beraten, etwa 1800 Mütter oder Väter fuhren mit knapp 2800 Kindern in die Reha-Maßnahmen.

Info: Kontakt Kurberatung

Die Kurberatung ist zurzeit montags 9 bis 12 Uhr und donnerstags 9 bis 12 Uhr telefonisch zu erreichen 02961- 971915, gerne aber auch per Mail an m.matuszak@caritas-brilon.de